Donnerstag, 27. Oktober 2016
Gesundes Futter für Hunde. Aber was ist richtig?
Grundlagen der Hunde-Ernährung:

Der Nährstoffbedarf (als Grundlage) beträgt beim Hund:
max. 36% Proteine
ca.36% Kohlenhydrate
ca. 38% Fett

Je nach Wassermenge, die untergemischt wird, redet man dann von Trockenfutter oder Nassfutter.
Im industriell hergestellten Hundefutter werden sowohl tierische, als auch pflanzliche Proteine eingemischt.
(Tierisch: Rind, Huhn, Eier-getrocknet, Fisch oder Fischmehl,...etc. )
(Pflanzlich: Leinsamenmehr, Bierhefe, Weizekeime, Soja, ....etc. )
Als Kohlenhydrate unterscheidet man zwischen veradaulichen und unverdaulichen Kohlenhydraten.
Mais, Reis, Weizen, Möhren, Gerste gehören zu den Verdaulichen.
Die Qualität misst sich bereits durch die Konsistenz und Menge des Stuhls des Hundes.

Die Futterfette sind die Energielieferanten und zudem gelten sie als Geschmacksverstärker. Bevorzugt bei Tiernahrung werden tierische Fette wie Gefüglefett verwendet. Der Fettgehalt sollte dabei ca.90 Prozent betragen.
Auch pflanzliche Fette sollten die Eigenschaften aufweisen, die tierische Fette im Futter aufweisen.
Es werden hauptsächlich Fette von Soja- und/oder Maispflanzen verwendet.

Konserierungsstoffe dienen nicht selten zur Haltbarkeit des Futters. Antoxidaten werden künstlich oder natürlich als Zustoffe hinzugefügt (Vitamine).
Wie wie wir Menschen verändern sich auch Hunde im Alter. Dieses hat auch die Futtermittelindustrie erkannt und bietet Produkte sowohl für Welpen als auch für Hundesenioren an, um eben genau den erforderlichen Bedarf an Fetten, Vitaminen und Kohlenhydraten zu gewährleisten.

Neben den üblichen Hundefuttermitteln wie Nassfutter (Dosenfutter) oder Trockenfutter, kann der Hund auch mit rohem Fleisch ( Im Barf Shop erhältlich) z.B Eddas Barf gefüttert werden, oder duch Selbstkost.

Gilt das Barfen generell als die artgerechteste Fütterung, so ist sie sicherlich auch nicht ganz so günstig.

Bei der Trocken- und Nassfütterung sollte man auf die Qualität des Futters achten, z.B. wie hoch der wirkliche Fleischanteil in dem Futter ist. Hier gilt übrigens nicht: Das teuerste Futter ist auch immer gleich das Beste!

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